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Prüfungsvorbereitung: Wie bereite ich mich mental auf die Prüfung vor?

In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich mich in vielen BLOG-Artikeln mit dem Thema Prüfungsangst und Stress beschäftigt. Und wie die Resonanz zeigt, sind dies Themen, von denen wir alle irgendwie betroffen sind, wenn auch in unterschiedlicher Form und Ausprägung. Heute will ich Euch ein paar Tipps geben, wie Ihr Euch am besten mental auf eine Prüfung vorbereitet, denn diese Vorbereitung ist mindestens genauso wichtig wie das Pauken des Fachwissens und der Prüfungsinhalte. Es geht hier also nicht um Tipps für effektives Lernen (siehe https://van-der-grinten.com/blog/motivationskiller-beim-lernen/), sondern um die mentale Vorbereitung auf die zu erwartende Prüfungssituation.

Wie im Sport geht es in einer Prüfung darum, das möglichst optimale Ergebnis zu erzielen. Und im Sport arbeiten immer mehr Aktive und Mannschaften mit einem Mentaltrainer zusammen. Das Ziel: Möglichst positiv in den Wettkampf, also in Deinem Fall in die Prüfung zu gehen. Das hört sich zunächst fast unmöglich an, lässt sich aber trainieren! Es geht also darum, dass Du Dein eigener Coach wirst und mental optimal vorbereitet in die Prüfung gehst. Deshalb solltest Du mindestens drei Wochen vor der Prüfung mit dem mentalen Training beginnen…

Ziel Nummer 1: Positiv in die Prüfung gehen
Innere Überzeugungen sind entscheidend für unsere Leistungsfähigkeit. Wer erwartet, durch die Prüfung zu fallen, fördert mit dieser Einstellung auch die Wahrscheinlichkeit, es nicht zu schaffen. Du sollest also versuchen, positive Kopfbilder zu produzieren (z. B. Prüfer, Familie und Freunde gratulieren Dir zur bestandenen Prüfung, lecker Essen gehen als Belohnung oder den Schreibtisch aufräumen danach) und negative Selbstaussagen („Ich bin ein Versager“, „Der Stoff ist eh nicht zu schaffen“) durch positive („Ich bin gut vorbereitet“, „Ich will es schaffen“, „Andere haben es auch geschafft“) zu ersetzen. Zudem solltest Du in der Vorbereitungszeit Konflikten (Familie, Studienkollegen, Mitschüler) aus dem Weg gehen, schenke Dir stattdessen jeden Morgen ein ernst gemeintes Lächeln, wenn Du in den Spiegel schaust und verabreiche Dir die Autosuggestion: „Ich packe das!“. Du hast ja schließlich auch schon andere Herausforderungen in Deinem Leben gemeistert.

Ziel Nummer 2: Die Prüfung trainieren
Bei schriftlichen Prüfungen: Besorge Dir Probeklausuren. Bei mündlichen Prüfungen: Übe mit Freunden oder der Familie den Prüfungsablauf als Rollenspiel. Du wirst merken, dass mit jedem Durchlauf die Prüfungsangst abnimmt. Je öfter Du Dir den Prüfungsablauf und den Raum mit den Prüfern vorstellst, umso vertrauter wird Dir die Prüfungssituation und Du wirst deutlich entspannter in die Prüfung gehen. Freue Dich auf die Zeit nach der bestandenen Prüfung! Möchtest Du die Prüfungsvorbereitung mit SelbstHypnoseTechniken selbst coachen, hilft Dir im ersten Schritt die Vorstellung wie Du erfolgreich aus der Prüfung kommst.

Ziel Nummer 3: Ruhig und erholt in die Prüfung gehen
Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es zunächst, einen geregelten Tagesablauf zu etablieren. Pauke Tag für Tag zur gleichen Zeit, schlafe Nacht für Nacht zur gleichen Zeit. Verzichte auf Alkohol und gönne Dir Auszeiten, um zu entspannen und Dir etwas Gutes zu tun. Einfache Entspannungsübungen (Atemübungen, entspannte Musik hören, ein Buch lesen, vom letzten oder vom nächsten Urlaub träumen…) helfen, um Ruhe und Gelassenheit zu finden. Ideal sind Spaziergänge an der frischen Luft. Monotone Bewegungen versetzen in Trance und so kann sich das gelernte Wissen besser verankern und ist leichter abrufbar.

Es gibt eine Reihe mentaler Techniken, um Prüfungsängste erfolgreich zu überwinden. Diese kannst Du Dir mittels Hypnose oder Selbsthypnose aneignen. Mentale Prüfungsvorbereitung kann in Gruppen oder auch im Einzelcoaching erlernt werden. Der Vorteil des Einzelcoachings besteht in der individuellen Anpassung des Trainingskonzeptes an die Bedürfnisse des Prüflings. Hast Du Interesse an einem Hypnose Coaching gegen Prüfungsangst gewonnen, dann kannst Du nicht früh genug damit beginnen. Je früher Du die Angst besiegst, umso schneller kannst Du wieder motiviert und konzentriert in die Prüfung gehen.

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