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Einflüsterungen im Schlaf: Wie Du das Unterbewusstsein im Schlaf mit positiven Suggestionen beeinflussen kannst

Rund ein Drittel Deines Lebens verbringst Du im Schlaf. In diesen Stunden kommen Körper und Geist zur Ruhe. Dein Körper erholt sich, die Muskeln entspannen und das Erlebte wird in Deinem Gedächtnis gespeichert. Schlaf ist wichtig für Deine Gesundheit und das Wachstum, er stärkt Dein Immunsystem und trainiert Dein Gehirn und Dein Gedächtnis. So werden gerade im Tiefschlaf viele und wichtige Informationen in Dein Langzeitgedächtnis überführt und dort zuverlässig gespeichert. Auch emotionale Informationen werden im Schlaf in das Langzeitgedächtnis transferiert.

Die hypnogenen Phasen

Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge ist unser Unterbewusstsein rund 30 Minuten nach dem Einschlafen für Schlafsuggestionen, so genannte Einflüsterungen, am empfänglichsten. Ein weiterer guter Zeitpunkt ist demnach etwa eine Stunde vor dem Aufwachen. Diese Zeiten werden hypnogenen Phasen genannt.  Jeder Mensch durchlebt diese Phasen täglich, an denen er sich in einem natürlichen Trancezustand befindet. In diesem Zustand verabreichte Suggestionen wirken besonders gut bei Kindern und Jugendlichen und auch bei Erwachsenen. Mit Schlafsuggestionen sind nicht das Vorsingen von Gute-Nacht-Liedern oder das Vorlesen von Gute-Nacht-Geschichten gemeint, sondern das Einflüstern von direkten positiven Suggestionen.

Therapeutische Anwendungsbereiche

Einflüsterungen können bei zahlreichen Problemen angewendet werden.

– Schlafstörungen
– Enuresis nocturna (Bettnässen)
– Lern- und Schulprobleme
– Probleme auf der Arbeit mit Kollegen oder Vorgesetzten
– Nervosität
– Ängste
– mangelndes Selbstvertrauen, Mobbing usw.

Und so werden Deine Einflüsterungen von Erfolg gekrönt sein

Beachte bei den Einflüsterungen von Suggestionen folgende Hinweise

– beginne bereits beim Betreten des Schlafzimmers mit leisem Sprechen „Schlaf einfach weiter, jetzt wo Du meine Stimme hörst…“
– mache kein Licht an
– spreche die Person nicht mit Namen an (Gefahr des Aufwachens!)
– arbeite nur mit positiven Suggestionen
– beschränke Dich auf ein Thema (z.B. Selbstbewusstsein, Erinnerungsfähigkeit bei Prüfungen usw.)
– wiederhole das Einflüstern konstant über einen längeren Zeitraum. So entfaltet sich die suggestive Wirkung durch Wiederholung.

Schlafsuggestion am Beispiel Selbstvertrauen / Kind:
„Schlaf ruhig weiter. Meiner Stimme hörst Du einfach zu und kannst dabei einfach weiterschlafen, mein Schatz… Es ist sehr wichtig was ich Dir sage: Du bist in Ordnung so wie Du bist und ich bin glücklich, dass Du mein Kind bist. Ich bin so froh, dass es Dich gibt und ich bin mächtig stolz auf Dich. Du hast Dich tapfer geschlagen und viel ausgehalten. Du schaffst alles, was Du Dir vornimmst, denn Du bist schlau. Mama und Papa sind immer für Dich da“ und, und, und…

Wenn Du die Schlafsuggestionen bei Deinem Partner oder Deiner Partnerin verabreichen möchtest, warte einfach, bis sie oder er schläft und flüstere das einfach ins Ohr: „Baby, ich finde Dich wundervoll und ich bewundere Dich, weil Du so bist wie Du bist. Du bist sehr attraktiv und besitzt eine tolle Ausstrahlung. Ich liebe Dich und wünsche mir, dass wir ewig zusammen bleiben…“​

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