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Energievampirismus als Berufserfahrung

Ich habe lange Jahre in der Psychiatrie und Psychotherapie gearbeitet. Dort habe ich in der Akutaufnahme, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, auf forensischen Stationen, in der Psychosomatik und mit Traumatisierten in psychotherapeutischen Kliniken gearbeitet. Auf der Station für Patienten mit posttraumatischen Belastungsstörungen ist mir etwas Eigenartiges aufgefallen und ich bin das erste Mal in meinem Leben bewusst mit energetischen Vampirismus in Kontakt gekommen: Ich hatte eine Patientin in der Betreuung mit einer posttraumatischen Belastungsstörung und daraus resultierender schweren Depression, die mir täglich ihr Leid klagte. Ich bin morgens frisch ausgeruht und guter Dinge zur Arbeit gefahren und nach den Gesprächen mit der Patientin war ich immer irgendwie müde, abgeschlafft und ausgelaugt – ohne zu verstehen, was die Ursache davon ist. Du musst verstehen, dass der Energieraub in keiner Weise irgendwo in der Fachliteratur der Psychiatrie und Psychotherapie auftaucht, geschweige denn der Umgang damit unterrichtet wird.

Symptome der Müdigkeit können ein Hinweis sein

Zuerst habe ich nur gemerkt, dass ich mich nach den Gesprächen immer müde und schlecht fühlte. Dann ist mir mein verstärktes Kaffeebedürfnis aufgefallen und ich habe mich gefragt, was mit mir los ist. Ich habe immer einen tiefen Schlaf und auch sonst bin ich ein grundsätzlich fröhlicher und wacher Mensch. Und die Patientin mit ihren Sorgen und Nöten beschäftigte mich auch über den Tag hinweg in meiner Freizeit, was ebenfalls sehr ungewöhnlich für mich war.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich verstand, dass diese Müdigkeit immer erst nach dem Patientengespräch entstand und habe dann erst genau hingeschaut. Die Patientin kam müde und traurig in das Gespräch und nach dem Gespräch ging sie wieder stabilisiert und mit neuer Kraft in den Rest des Tages. Das ist nichts Ungewöhnliches, was aber auffiel ist, dass sie anscheinend meine Energie mitgenommen hatte…

Energievampirismus ist unsichtbar

Seither beobachte ich dieses Phänomenen immer wieder im Umgang mit Patienten genauso wie im Umgang mit Freunden und Bekannten. Meistens findet so etwas wie eine unsichtbare Energieübertragung statt. Dieser Prozess findet vollkommen unbewusst statt. Einer gibt und der andere nimmt Energie. Seither beobachte ich dieses Phänomen sehr genau und kann Dir unzählige Beispiele geben.

Behalte Deine Energie für Dich

Ich denke mal, dass Du Deine Energie gern für Dich selbst behalten möchtest. Und wenn Du etwas gegen Energieraub unternehmen möchtest, musst Du Dir erst einmal bewusst machen, dass es so etwas wie Energievampirismus überhaupt gibt. Die Bewusstwerdung ist der wichtigste und erste Schritt in den Strategien im Schutz gegen Energievampirismus. Erst dann kannst Du dafür sorgen, dass Dir Deine Energie erhalten bleibt.
Ich stelle mir als erste wirksame Technik immer erstmal vor, dass zwischen mir und dem Energiesauger eine Art unsichtbare Panzerglasscheibe steht (wie man das aus Gesprächsräumen US-amerikanischer Gefängnisse kennt, in denen man nur mit Telefonhörer miteinander kommunizieren kann) und sage mir im Geist: „Die Energie bleibt mir erhalten!“. Damit gelingt die Abgrenzung schon einmal recht gut.

Hilfe unter Quarantänebedingungen

Du musst dabei verstehen, dass Du Deinem Gegenüber ja trotzdem helfen kannst. Indem Du mit ihm Lösungsansätze erarbeitest, wie er mit seinem Problem umgehen kann. Aber Du stellst ihm keine Energie mehr zur Verfügung.
Wichtig ist vor allem Akzeptanz. Jeder Mensch – und da schließen wir uns selbst mit ein – saugt unter bestimmten Umständen beim anderen Energie ab. Das ist völlig normal. Und der Prozess des Energiesaugens ist unbewusst, also nicht vorsätzlich oder böswillig. Das sollten wir uns immer wieder bewusst machen.
Ich bin der Meinung, dass Du als Energiegeber das Recht hast, zu bestimmen, wer Deine Energie bekommt und Dich davor schützen darfst!

Ich werde Dir hier im Blog noch weitere Tipps zum Thema geben, da gibt es noch viel machtvollere Techniken.

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